Da ist es wieder: „Machen!“

Das Gefühl, auf einem rappelnden 2-Zylinder zu sitzen, ist mir nicht fremd. Der letzte war längs eingebaut, üblicherweise liegen sie quer. So dann auch der in der Trude, die mein Herz in Sachen Benzin im Blut wieder erobern soll.

Ja, die Dame hat schon ein paar Jahre auf der Uhr. Und 23.000 km haben schon zwei Freunde der großhubigen Zweiradzunft vor mir auf ihr zurückgelegt.

Aber sie hat Charakter. 2 weinflaschengroße Zylinder, die zusammen die knappen 1,4 Liter Hubraum ausmachen. Zwei donnernde Endrohre, die einem beim Drehen am Gaszug das Gefühl geben, nicht auf einer Maschine sondern auf einem Wesen zu sitzen.

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Es ist die Einheit zwischen Pferd und Reiter oder die Einheit zwischen mir und ihr, die diese Faszination ausmachen. Ich will jede Zündung spüren können, das Benzin durch die Leitungen fließen hören, den Gummi auf der Straße riechen, die Kurve kommen sehen, die Schräglage genießen, den Wind im Gesicht haben. Und ich will wieder wissen, wie weh eine Fliege bei 150 tut, wenn sie im Gesicht einschlägt. (Hummeln müssen nicht sein.)

Und dafür braucht man nun mal ein Bike.

Tja, was soll ich sagen, hab ich wirklich gezögert?

Die Antwort lautet: Machen!

 

 

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